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Chirurgische Zahnsanierung

Eine Zahnextraktion (Zahnentfernung) stellt die am häufigsten durchgeführte chirurgische Massnahme in der Zahnmedizin dar. Oft ist es unumgänglich abgebrochene Zähne oder tief zerstörte Wurzelreste zu entfernen, um möglichen bakteriellen Infektionsherden, Schmerzen und unangenehmen Mundgeruch entgegenwirken zu können. Bei der Zahnentfernung gehen wir schonend vor, weil der Erhalt des umliegenden Kieferknochens eine wichtige Basis für die Ästhetik, das spätere Einbringen von Zahnimplantaten oder den Halt von Prothesen stellt.

 

Weisheitszahnentfernung

Weisheitszähne erhielten ihren ursprünglichen Namen „dens sapiens“ in der Römerzeit, da die Zähne meistens erst im Erwachsenenalter sich in der Zahnreihe eingliederten und durch das späte Erscheinen mit einer gewissen „Lebensweisheit“ verbunden wurden. Das menschliche Gebiss hat normalerweise 32 Zähne, 4 dieser Zähne sind üblicherweise Weisheitszähne. Bei dem Weisheitszahn handelt es sich um den 3. Backenzahn. Röntgenologisch sichtbar sind sie normalerweise erst mit dem 12 bis 14 Lebensjahr. Der Zeitpunkt des Durchbruchs durch die Schleimhaut ist individuell sehr unterschiedlich und erfolgt üblicherweise ab dem 15. bis hin zum 30. Lebensjahr – teilweise auch später.

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Warum muss der Weisheitszahn raus?

Die Weisheitszähne sind ein evolutionäres Überbleibsel – ein so genanntes rudimentäres Organ. Bei wenigen Menschen haben die Weisheitszähne noch ausreichend Platz, um hervorzutreten und sich in den Zahnbogen einzureihen, ohne dabei andere Zähne zu verschieben oder gar zu schädigen. Doch meisten ist ein Kieferengstand die Regel, der ein reguläres Durchbrechen der Zähne und ein komplikationfreies Eingliedern in die Zahnreihe nicht ermöglicht. Aus dem Platzmangel können später Entzündungen, Zystenbildungen, Zahnverschiebungen und Kariesbildung an der Nachbarzähnen resultieren.

Ist eine weiterführende Diagnostik notwendig?

Ist ein Weisheitszahn sehr stark gekippt oder tief im Unterkiefer verankert, besteht oft das Risiko, dass eine enge Nachbarschaft zu Nachbarstrukturen eine erhöhte Gefahr der Traumatisierung/Schädigung dieser führen kann. Gerade im Unterkiefer besteht öfter eine Enge Beziehung vom Unterkiefernerv (N.alveolaris inferior) zum Weisheitszahn. In diesen Fällen ist es essentiell eine weiterführende Bildgebung im Sinne eine 3D-Röntgendiagnostik in Betracht zu ziehen. In der Praxisklinik H27 steht ihnen diese Bildgebung direkt vor Ort zur Verfügung.

Unter dem Punkt Digitales Röntgen – digitale Volumentomographie können Sie sich gerne weiter informieren. Gerne stehen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch zur weiteren Verfügung.

Wie funktioniert der Eingriff und wie lange dauert er?

Der operative Eingriff dauert bei vier Weisheitszähnen in der Regel zwischen 30-45 Minuten. Bei Wahl einer Narkoseform ist die postoperative Nachkontrolle je nach Patienten ebenfalls mit ca. 45 Minuten einzuplanen.

Bei der Weisheitszahnentfernung wird zunächst vorsichtig die über dem Zahn befindliche Schleimhaut mit einer speziellen Schnittführung eröffnet. Um den Weisheitszahn freizulegen muss anschließend der umgebende Knochen abgetragen werden. Je nach Lage und Verlagerung des Weisheitszahnes trennt man ihn in mehreren Teilen oder entfernt Ihn in einem Stück vorsichtig aus dem Knochenfach. Im Anschluss wird die Wunde gesäubert und kontrolliert und anschließend mit einer Naht (nach Wunsch auch eine resorbierbare Naht) adaptierend vernäht. Der Fadenzug erfolgt nach vollständiger Wundheilung, in der Regel nach 7 Tagen.

Besteht die Möglichkeit einer Narkoseform?

Je nach Gesundheitszustand des Patienten lassen sie sich operative Kurzeingriffe in Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter Vollnarkose und Analogsedierung.

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